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Angel-A – jetzt

Den Inhalt kann man mehr oder weniger schnell zusammenfassen;
André, seines Zeichens unfähiger Ganove, Betrüger, wie auch immer steht bei einigen vielen Leuten in der Kreide. Diese wollen natürlich irgendwann mal das geliehene Geld zurück, welches er anscheinend nicht beschaffen kann. Man will ihm an den Kragen, diese Wut ist natürlich verständlich, für Geld würden viele Menschen alles machen.
Unfähig wie er eben ist, kann er das Geld wohl nicht beschaffen, seine Fluchtversuche(selbst in eine Gefängniszelle) scheitern und er verfällt mehr und mehr der Angst. Welcher Angst? Wahrscheinlich die vorm Tod und nicht die, dass er in Armut leben müsste.
Noch einen Schritt weiter: Plan zum Selbstmord, da die Geschichte in Paris spielt, könnte man sich ja in der Seine ertränken.(Welche für meinen Geschmack viel zu leer aussah.) Warum sich erschießen oder quälen lassen, wenn das auch auf eigene Faust geht?
Ob es noch feiger ist, stelle ich in Frage, so eine Entscheidung, bescheuert wie sie auch seien mag, erfordert doch schon irgendwas an/im Willen.
Jetzt wird der Film himmlisch(Witz Nummer 1), die Brücke ist schon „besetzt“ und eine Frau erscheint ihm(Witz Nummer 2), welche Angela heißt. Gott sei Dank, was?(Witz Nummer 3) Eigentlich hatte diese Frau das Gleiche vor wie André, jedoch rettet André Angela und vergisst erstmal seinen Selbstmord, er muss schließlich mit Angela streiten, da die beiden sehr verschieden sind. Das wiederum leuchtet ein, sie ist ja auch ein Geschenk des Himmels(Witz Nummer 4) und ihre Beine könnten beide eigene Namen haben.
Im weiteren Verlauf entrümpelt Angela Andrés Leben richtig konsequent, ohne Skrupel, mit viel Streit und Diskussion mit André, welchem die Vorgehensweise seines neuen Schutzengels(Witz Nummer 5) sehr suspekt erscheint. Diese Vorgehensweise wird später sogar noch einen Tick.. anders und amüsanter.
Die Auflösung des Ganzen Dramas: Angela ist ein Engel, NEIN, wer hätte das denn gedacht. Ihre Mission war wohl ein zufälliger Fehlgriff, denn André scheint recht stur und nicht flexibel. Man könnte meinen, der Engel verzweifelt eher, als der Schützling. Auf einem Poster sah es auch so aus, als ob sie ihm so richtig die Meinung geigen würde, keine Ahnung, muss schon stressig sein, dieser Beruf als Engel.
Ein Hauch von Romantik kann auch noch rein, dann ist die Geschichte fertig.
Der Film war übrigens komplett s/w, was zwar nicht schlecht war, wobei ich dieses Paris gerne in Farbe gesehen hätte. Die gesparte Farbe hätte den Details zu Gute kommen sollen, da mir persönlich alles sehr platt und absolut nicht tiefgründig vorkam, die Dialoge waren auf „Lach endlich über diese Dreistheit!“ getrimmt, dass es eher ermüdend war, die Streitigkeiten waren auch nicht wirklich berauschend und am Ende wird dem ganzen Spektakel die Krone der Langeweile aufgesetzt. Ich weiß nicht, irgendwie enttäuschen die Filme mich immer mehr am Ende. Vielleicht sollte ich mal Bitten rausschicken, doch bitte ein Ende nur für mich zu machen, ein Daumenkino würde mir auch schon reichen. Ok, das war jetzt sehr egoistisch, aber vielleicht kommt ja ein Engel vom Himmel gefallen, mir das auszutreiben.

Nicht wirklich umwerfend aber auch nicht wirklich unterste Stufe, würde sagen, irgendwo zwischen einmal anschauen wenn die Notwendigkeit besteht oder für einen gemütlichen Abend, falls Monopoly zu nervenaufreibend werden sollte.
Warum hat man nicht eigentlich noch eine weitere Anspielung auf das Poster gepappt? Die Frau hätte doch im Schatten angedeutete Flügel haben können oder sowas.(Vorschlag 1)

Link zum Eintrag in der IMDB
Und das findet man, wenn man nach Angel-a bei Google sucht

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