Eine Wohnung, 2 Zimmer, eine Küche, Bad; 2 Frauen, die auf die gleiche Rolle in einem Film aus sind und ein Papagei, achja und ein bisschen viel Blut und viele Gegenstände, mit denen man sich Schaden zufügen kann.
Aufs Nötigste beschränkt, führt uns 2LDK im ersten Teil durch das Zusammenleben der beiden, welches durch viele kleine, sich summierende Konfliktsituationen bestimmt ist. Hat die eine doch mal das Shampoo benutzt oder das teure Schönheitsgesöff getrunken – so wirklich hält keiner von beiden die Regeln ein, die ein Zusammenleben ermöglichen. Beide versuchten oberflächlich nett zueinander zu sein, doch die Gedanken, die sie für uns laut aussprechen, sprechen eine andere, ehrliche Sprache.
Dann gibt es einen kurzen Augenblick, der noch viel länger hätte sein dürfen, wo das Ganze kippt. Jetzt geht es rund(hatte ich den Spruch nicht schon mal?)
Was anfangs noch leichte bis sinnlose Raufereien sind, artet immer mehr und mehr zu Schlägereien aus. Auch wird eine fast schon niedliche Kettensäge benutzt, die Szene hat mich doch derbe ans Shining erinnert, urkomisch.
Das Ende ist.. übertrieben blutig und lässt das Genre sehr in Richtung Komödie/Satire schwappen. Das Ende nach dem Ende verlässt die Wohnung Schritt für Schritt(endlich).
Auf der Suche nach Moral und Intention kann man entweder beim total blöden Papagei stehen bleiben oder die bösen Wurzeln der Schauspielerei anprangern, manch einer würde wahrscheinlich echt für eine Rolle morden. Auch haben die beiden Mitbewohnerinnen sehr unterschiedliche Charaktere, die eine von einer Insel(Sado) – woher die andere jetzt kam hab ich nicht mitbekommen, aber so wie die sich gab und aussah eher aus der Stadt. Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Welten, die sich bekämpfen, um schließlich.. naja, lassen wir das.
Keine schauspielerische Glanzleistung, die Damen hatten zwar Andeutungen von emotionalen Gesichtsausdrücken, kamen jedoch bei ihren Ausrastern wie 15 Jährige rüber. Viel gelungener und interessanter waren die Dialoge am Anfang inklusive gedankliche Äußerungen, einige Bilder wurden auch einfach mal so gezeigt, ohne großartig zu kommentieren, auch nicht übel.
Zu den tollsten Szenen würde ich die zählen, wo Nozomi auf dem Klavier gegen das Gedröhne von Lana anklimpert, herrlichst.
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