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Was auf dich zukommen kann, wenn du mit dem Bloggen anfängst

Das Upload-Magazin startete schon vor vielen Tagen einen Karneval zum Thema “Blogtipps für Einsteiger” – dann zügele ich auch mal nach.

Der Titel sagt es schon, es wird mit den Folgen und den Pflichten, mit den Freuden und mit dem Leid eines Bloggers zusammenhängen. (Es wird vielleicht auffallen, dass ich bei den Nachteilen Dinge aufzähle, worum sich manche keine Sorgen machen müssen. Ich blogge via WordPress vom eigenen Webspace und nicht von einem Blogdienst, für die gelten dann natürlich andere Sachen)

Die schlimmen Dinge zuerst, das mag zwar hart sein, doch danach bleibt mehr Platz für die Freude und den Genuss.
Ein ewiges Thema ist der Spam. Spam gibt es schon so lange und ich denke, ich werde richtig liegen, dass es keine perfekte Methode gegen Spam gibt, die keine Opfer fordert. Man kann es sich natürlich selbst sehr einfach machen; Matheaufgabe rein oder ein anderes Captcha. Doch das hat Nachteile für die, die sich damit rumärgern müssen, schlecht lesbare Dinge abzutippen oder den Taschenrechner für Additionsaufgaben zu bemühen. Von daher benutze ich sowas nicht, lieber blocke ich einen Besucher mehr mit der Bot-Trap, der jederzeit die Möglichkeit hat, sich selbst zu entsperren, als dass ich alle anderen Unschuldigen mit einer Aufgabe belästige.

Und dieser Spam, ich sage es euch, der wird nicht weniger. Wenn ihr einen Blog betreibt der auch nur einen Hauch von vernetzt ist, sie werden euch irgendwann finden, keine Angst. Mich haben sie auch wieder gefunden, die Kleinen. Nehmt es gelassen, die gehören eben dazu. Sorgt dafür, dass das Aufgebot an Spammern gering ist und ihr mal ein paar Sekunden Zeit habt abgefangene und durchgekommene Sachen zu überprüfen. Partizipiert euch an Projekten, die GEGEN Spam arbeiten. Wie zum Beispiel meinen Liebling: Bot-Trap, aber auch Spampoison für die Emailspammer, man muss ja global aktiv sein. Persönlich neu entdeckt habe ich den Honigtopf, der Spammer und andere Bösewichte erkennt.

Solidarisch wäre auch, wenn man seinem Blognachbarn eine Nachricht schickt, falls mal ein solcher Kommentar durchgekommen sein sollte oder es ein “ausgefuchster Spammer” (ein Paradoxon, oder so!) mit Tarnkappe sein. So ein Kommentar ist nichts, wodrauf man stolz sein könnte und schadet nur. Verbraucht Platz und Ansehen und die seriös, was ja viele sein wollen, wirkt das sicherlich auch nicht.
Ein Fazit zum leidigen Thema Spam wäre: Zähne und Pobacken zusammen und gemeinsam durchbeißen! Verderbt den Blödianen den Spaß, so gut ihr könnt!

Ein Blog ist in der Regel eine Software, die eine Datenbank besitzt und dort Informationen speichert. Informationen, das Stichwort. Wenn jemand an diese Informationen kommen möchte, weil er nur mal gucken will oder euch gar schaden möchte, dann habt ihr ein Problem. Das Problem heißt dann im Bestfall Hacker, der euch hoffentlich netterweise einen Tipp gibt, was ihr ändern solltet. Im schlimmsten Fall ist es ein Scriptkiddie, was sich nur austoben möchte und zu wenig an der frischen Luft war. Oder die ganz bösen Cracker, die auch kaputt machen aber sich nicht so leicht abwimmeln lassen, falls sie euch mal im Visier haben. Ja, Panikmache, ich weiß. Aber immerhin betreibt ihr hier einen Blog, solltet ihr das hier lesen. Und als regelrechte PFLICHT gehört es eben dazu, dass man sich mit dem Thema Sicherheit im Blog auseinandersetzt.

Dazu gehört vorallem: halte deine Software aktuell! Upgrade so schnell wie möglich, wenn ein Update erscheint. Hör nicht auf die, die immer sagen “Ich warte noch, bis der Patch serienreif ist” – das sind die, die zu faul sind, um Backups zu erstellen. Falls wirklich mal was schiefgehen sollte, greife auf diese Backups zurück und versuche trotzdem weiter, deine Versionsnummer nach oben zu schubsen. Auch wenn sie sich wehrt und schreit.
Genauso wie die Blogsoftware an sich, sollten die verwendeten Plugins stets aktuell sein. Das kann man schon leicht vergessen, immerhin laufen die meisten ja trotz veralteter Version munter weiter und melden sich nicht im Normalfall. Dass so ein Plugin in alter Version gravierende Folgen haben kann, ist bewiesen, gehe dieses Risiko also gar nicht erst ein sondern überprüfe auch von Zeit zu Zeit deine Plugins auf Updates.
Dass man ein sicheres, also langes, komplexes Passwort wählen sollte, dürfte man heute als Grundwissen ansehen. “PASSWORT” ist KEIN, ich wiederhole KEIN! Passwort. Auch 1234 nicht. Es gibt Sonderzeichen, es gibt Zahlen, es gibt SOLCHE BUCHSTABEN und solche buchstaben. Es gibt den hier @ und es gibt sowas hier _ – benutze sie!
Auch wenn es für manche Arten von Blogs “unausweichlich” ist, ich finde, die Registrierung bei WordPress, muss nicht sein. Zumindest, wenn man Einzelgänger ist. Von daher würde ich auch den Adminbereich mit einer weiteren Abfrage durch die .htaccess schützen – natürlich mit einem anderen Passwort, das auch komplex ist! Und eventuell noch den Tipp hier, wenn ihr ne statische Ip habt, seid ihr natürlich im Vorteil.

Das wär es eigentlich zum Thema Sicherheit. Immer aktuell sein, nicht unnötig viele Plugins verwenden (will heißen keine unüberschaubare Anzahl), aufs Passwort achten und dann einen vertrauenswürdigen, kompetenten Hoster in Anspruch nehmen. (Wer einen sucht, kann ja mal im Footer vorbeigucken. Ehrlich, ich mache diesen Monat keine Schleichwerbung mehr für Chris, ehrlich nicht!)

Ein weiteres, brandheißes Thema. Recht und Unrecht und die Abmahnung.
Ich habe nicht viel Erfahrungen mit Abmahnungen, möchte auch eigentlich keine persönlichen Erfahrungen sammeln. Von daher ein paar Grundsätze und Faustregeln;
- klau keine Bilder, keine Texte, klau gar nichts! Frag vorher nach, verlinke, beachte die Lizenz, zitiere ordentlich und lass es im Zweifelsfall und frag oder lass es ganz, wenn du nicht durchsteigst. Lieber auf ein Bild verzichten, als Post vom Anwalt zu bekommen, oder?
- Diskussionen sind erfrischend, können konstruktiv sein. Aber Beleidigungen sind nicht konstruktiv, werten dein Gegenüber ab und führen vielleicht auch dazu, dass du Post bekommst. Bedenke, es sind Menschen, mit denen du kommunizierst. Behandle sie so wie im richtigen Leben, also ordentlich und behaupte nicht einfach falsche Tatsachen oder mache etwas, was einem anderen Schaden zufügen könnte.
- Auch wenn es verlockend ist, sei vorsichtig mit Youtube und anderen Portalen! Faustregeln wie “Ach, was so lange bei Youtube ist, ist in Ordnung” halte ich für arg bedenklich und sind alles, nur keine Garantie für dich. (Youtube hat Geld und Anwälte, ob du diese Dinge hast, weiß ich nicht) Jedenfalls werde ich mich hüten, Musikvideos u.ä hier zu posten. Das empfehle ich euch auch.

In der Kurzfassung: sei höflich und konstruktiv, beachte die Rechte und Würde anderer und stehle keine Inhalte jeglicher Form!

Das waren allgemeinere Dinge. Jetzt kommt “Uwes kleiner Ratgeber”

Wenn du andere Meinungen nicht verträgst, solltest du dir 3x überlegen, einen Blog zu starten. Klar, man kann die Kommentare auch deaktivieren aber wie langweilig, Diskussionen und Plaudereien gehören doch auch dazu. Natürlich kann dich keiner dran hindern aber im Zweifelsfall: lass die Kommentare erstmal offen und warte ab, wie es sich entwickelt.
Wenn es natürlich grobe Beleidigungen sind, du Bedenken hast, ob du für die Ausfälle deiner Kommentatoren zur Rechenschaft gezogen werden könntest: scheue dich nicht, von deinem Hausrecht Gebrauch zu machen. Es ist DEIN Blog und DEIN Spielplatz. (Hatte letztens auch einen. Wenns nur ein blödes Wort ist was mich beleidigt..was soll ich damit? Ausdrucken und beweinen vielleicht? Ab ins Nirvana.)

Wenn es privater wird, überlege, ob du auch davon erzählen würdest. Du bist im Internet und praktisch jeder Mensch, der im Internet ist, kann deine Wutausbrüche, deine Lobgesänge[...] lesen. Ich zum Beispiel rege mich gerne leicht auf. Ich mache kein Geheimnis daraus, wenn mir das blöde Verhalten von Rentnern auf den Senkel geht. Aber ob du jetzt einen Streit mit deinem Schuldirektor bloggen musst, nun.. bedenke, auch er ist ein Mensch. Würde er wollen, dass andere das lesen können? Willst du, dass später jemand erfährt, dass du zum Direktor musstest?
Es gibt Sachen, da kann man auch mal sagen “nö, mein Leben”, finde ich. Irgendwo ist eine Grenze zu ziehen, finde diese und halte dich dran. Wie bei einer Diät. (Was ein blöder Vergleich)

Ohja, nicht zu vergessen. “Baaah, ein Neuling” – Ablehnung durch selbsternannte Superhelden und Verfechter der Blogregeln und der Blogosophie.
Mach dir nichts draus. Lass sie meckern, lerne aus Fehlern und suche nach versteckten Ratschlägen. Jeder macht Fehler, jeder hat mal angefangen und ich bin mir sehr sicher, dass es mehr nette als nicht nette Blogger gibt. Hier überwiegen die positiven Erfahrungen erheblich, aber dazu später mehr.
Solang du höflich (Höflichkeit und Anstand sind doch überall gefragt) bleibst und zeigst, dass du dich bemühst, wird man dir auf jeden Fall helfen.

Jau. Die paar Nachteile. Wenn du es bis hierhin geschafft hast, dann kannst du jetzt genießen und dich freuen. :)

Die grandiosen Vorteile, wenn man einen Blog betreibt

Zum Ersten: DU BIST IM INTERNET!!!! Du bist auf der Höhe der Zeit, machst etwas mit, was nach vielen Ansichten den Journalismus zerstören und überrumpeln wird, bist voll im Trend und kannst auch von Australien aus deine Lieben erreichen! Okay, etwas zugespitzt aber sei ehrlich; das Netz ist groß und vielfältig, warum solltest du nicht auch die Möglichkeit haben, dir dein Wohnzimmer dort einzurichten? Du hast diese Recht, nutze es, wenn du magst! (Jedoch bedenke deine Pflichten, siehe oben, har har)
Dann plauder ich mal, was ich hier so mache.
Ich blogge primar..Überraschung: für mich. Mir machts Spaß, seit ich im Februar 2006 auf WordPress gestoßen bin. Davor ne Zeit bei Blogger. Mir macht es Spaß, an WordPress “rumzudoktorn”, Plugins auszuprobieren, das Theme immer wieder zu verändern. Okay, bin nicht der Experte was die 3 Großen angeht – PHP, CSS und HTML – sind wohl Dinge, die man beherrschen sollte. Für leichte Variationen reichte es aber. Und solang es mir noch gefällt, sollte es euch gefallen oder nicht. Gibt ja noch den Feedreader.
Dein eigener Blog kann dir also wunderbar dazu dienen, rumzuspielen. Änderungen sind leicht gemacht und idR sofort sichtbar. Gute Sache, das!

Die Welt der Blogger wächst und wächst und wächst. Immer mehr kommen auf den Geschmack. Logisch, dass da die Chance, auf Gleichgesinnte, Gleichdenker und Gleichfühler zu treffen. (Gibts eigentlich schon ne Hochzeit, wo sich 2 via Blog kennengelernt haben?) Und das macht den Reiz aus. Diese können zu Stammlesern, Kritikern und Freunden werden. Ich finde es super, wenn man angemailt wird, ich finde es super, wenn man Tipps bekommt, wenn man Anregungen bekommt oder einfach nur zusammen “Datenmüll” aka Gequassel erzeugt. Muss ja auch mal sein.
Auf jeden Fall ist dieser Austausch von Meinungen erfrischend, geht rasend schnell und unkompliziert – dank deinem Blog und den Blogs der anderen.

Auch Informationen lassen sich rasend schnell verbreiten. Wenn du gute Informationen liefern kannst und willst, weil du ein Experte in Sache x bist, mach es, die Resonanz ist dir nach einer Weile praktisch gesichert. Aber auch blöde Nichtexperten wie ich stoßen auf Resonanz. Warum, frag ich mich bis heute, aber es macht glücklich. Ehrlich.
Genauso gut kannst du Informationen in Blogs finden! Benutzt du zum Beispiel WordPress, wirst du auf Texto mit Sicherheit den einen oder anderen Tipp verwenden können, konnte ich auch. Aber sag der lieben Monika bloß Danke und informiere sie über dein Schaffen, sonst fällt dir das blaue Ding da oben auf den Kopf!
Monika und Texto sind nur ein Beispiel, es gibt soviele, die gute Ratschläge haben. Finde, nutze sie! Möglichkeiten = Unendlich.

Neben dem Haufen an Informationen gibt es ja aber auch noch Blogger und deren Blogs, die kein spezielles Thema verfolgen (Hallo!), sich nicht festlegen und einordnen lassen und auch mal gerne aus dem Leben berichten. Wenn du das magst; wunderbar, lass dich nicht abschrecken und dir von irgendjemandem erzählen, dass dein Blog dann “Müll” wäre, totaler Unsinn! Es gibt soviele schöne Geschichten aus dem Leben, die dir mehr vermitteln, als eine blöde, festgelegte Checkliste eines Expertenblogs.
Und wenn du dich das traust, andere haben sich das schon lange getraut, das Ergebnis sind zahlreiche Blogs, wo man einfach mal lesen kann. Was für Möglichkeiten gibt es da? Nun,
der Blog gefällt dir auf Anhieb und du kommst wieder. Vielleicht geht es so weit, dass auch ein Plausch mit dem Menschen hinter dem Text stattfindet. Vielleicht pickst du dir auch nur das für dich “Beste” raus, vielleicht suchst du auch weiter. Oder du wirst ein fleißiger Kritiker, kommentierst öfters mal und trägst dazu bei, diesem Blog eine noch persönlichere Note zu geben. (Denn merke: nicht immer sind es die Beiträge, sehr oft sind es auch die Kommentare wo es “abgeht”)

Daraus könnt man glatt wieder ein Fazit ziehen: die (Achtung, Modebegriff) Blogosphäre ist wie ein großer Tapetenladen. Alle Tapeten sind dazu da, um angeguckt und “getestet” zu werden. Dabei ist die Blogosphäre der auswahlreichste Tapetenladen von Welt, immerhin gibt es auch noch andere Sprachen neben Deutsch. Wenn du also Englisch und andere Sprachen kannst; auch in dieser Sprache wirst du Blogs finden. Und wenn sie dich interessieren: ab dafür!

Positiver Nebeneffekt: man schreibt und schreibt und schreibt. Ich hab schon immer gerne geschrieben, deswegen komme ich wohl jetzt auch nicht mehr so leicht vom Bloggen weg. (Stichwort Blogsucht, dazu später ein paar Sätze mehr)
Ob es jetzt deinen Stil automatisch nebenbei verbessert, du dir etwas von der Seele schreibst oder du einfach nur mit dem Text experimentierst – es geht alles, probiere aus, gestalte, verwerfe, gehe auf Vorschläge ein. Die Wirkung, die das Bloggen auf das Schreiben hat, ist unbestritten.
Nebenbei könnte man ein Gefühl dafür entwickeln, einen Satz 2x umzudrehen, bevor man ihn abschickt. Vielleicht fällt einem noch ein besseres Wort ein oder eine Formulierung wird etwas glatt gebügelt.
Wobei, ich persönlich halte nichts von diesen Ratschlägen “wie man gute Beiträge” schreibt und was für Vorgaben man da beachten sollte. Wenn jemand nur in kleinbuchstaben schreiben möchte, sollte er das tun dürfen. Auch wenn man es nicht so mit der Rechtschreibung hat, warum sollte das einen abhalten, zu bloggen? Oder wenn man gerne Nomen und Oberbegriffe verwendet?
Mir leuchtet das nicht ein. Ein eigener Stil wird nebenbei entwickelt, während man bloggt. Das ist es, was ich haben will. Und kein Versuch, sich an irgendwelchen Richtlinien entlang zu hangeln. In 9 von 10 Fällen liest sich das gestellt und langweilig. Schema F? Warum nicht mal Schema G!

Das ist eine gute Überleitung. Dann würde ich doch glatt folgenden Satz hinausschreien wollen und einfach so stehen lassen:
LASS DIR VON NIEMANDEM SAGEN, WIE DU ZU BLOGGEN HAST!
Einfach, klar und deutlich.
Natürlich, es gibt Ratschlägen, jeder wird irgendwann mal eine “5 Wege zum besseren Stil” etc pp verfassen, wenn ihn der richtige Tag erwischt. Solltest du auf solche Listen stoßen: sehe sie als Empfehlungen an, nicht als verbindliche Vorgaben. Es gibt keinen König und keine Königin. Nur arme Bauern, die alle im gleichen Boot sitzen. Wenn da ein Bauer bekannter ist und meint, etwas vorgeben zu müssen – anhören, benutzen oder verwerfen. Bloß nicht denken, dass man das jetzt so machen müsse, nur weil das Person x gesagt hat und die so wichtig ist.
Noch wurde keiner gehängt, weil er so eine Liste nicht befolgt hat (könnt mal jemand das Seil etwas lockerer machen?)

Sooo.
Die paar Wörter mussten einfach mal sein.
Ein endgültiges Fazit? Hmmm. Naja okay,
die Vorteile machen die blöden Nachteile natürlich platt, auch wenn jetzt geschätzt mehr Wörter zu den Nachteilen gehören. Die Vorteile haben die cooleren Worte!

Die ultimative Checkliste, ob du mit dem Bloggen anfangen solltest (ich sag ja, früher oder später) und dir nur eine Empfehlung darstellt

- du bist bereit, dich auch im Internet zivilisiert zu unterhalten?
- du willst keine Rechte anderer verletzen?
- du bringst etwas Zeit, Schweiß, Blut und Motivation mit?
- du gelobest feierlich, deine Software aktuell zu halten oder erstmal Dienste wie Blogger und Konsorten in Anspruch zu nehmen?
- du stehst voll auf Kommentare und bist bereit, eben solche zu verteilen?
- du möchtest irgendwas irgendwo ins Internet schreiben?
- dein Ego hält Kritik und Idioten/Spammer aus und du kannst danach immer noch lächeln und weitermachen?
- du hast irgendwas zu sagen und sei es, dass deine Katze gerade den Teppich vollgekotzt hat?
- dir hat schon immer die “soziale Miteinander-Komponente” im Internet gefehlt und du magst Dinge wo 2.0 und Beta dransteht?
- du photographierst gerne und hast keine Scheu, deine Werke ins Netz zu stellen?
- du bist dir jedoch auch im Klaren darüber, dass es böse Leute im Internet gibt, die dir Schaden möchten bzw dich ausnutzen möchten?
- du möchtet dich wirklich im Internet verewigen und weißt über die Sache mit dem Impressum in Deutschland und anderen Länden bescheid?
- du kennst wenigstens einen Anwalt oder eine Anwältin? (Man weiß ja nie)
- du weißt, wie angepisst Leute wegen aufdringlicher Werbung reagieren können und dass du dir nur Illusionen machst, wenn du denkst, vom Fleck weg mit deinem Blog Erfolg zu haben oder gar Geld zu verdienen?
- du weißt auch, dass obige Dinge sehr schnell zu Druck und Last umschlagen können und dass so der Spaß mehr als rasant verschwinden kann?
- du hast bis hierhin durchgehalten zu lesen und hast immer noch nicht den Kopf geschüttelt, mich verflucht oder weggeklickt?

Sir? Mylady? Dann würde ich glatt sagen: du bist auf dem besten Wege, einen eigenen Blog zu eröffnen!

(Brauch ich nen Disclaimer? Ich glaube nicht. Weil hey, ihr solltet “gelernt” haben: alles nur Empfehlungen. Alles basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen. Zu meiner Verteidigung; 70% sind zu einer Uhrzeit entstanden, die man nicht benennen kann. Aber trotzdem, natürlich alles nach gutem Gewissen erstellt ratata und keinen Einfluss, wenn sich ausgehende Links ändern sollten[...])

Nebenbei grüße ich mal ganz schmalzig all jene, die ich, seit ich angefangen habe, nicht mehr missen möchte! Fühlt euch alle angesprochen, gedrückt, geknuddelt, geschüttelt und gerührt und sowas von dankend angeguckt.

Der extra lange Hinweis eines Nachtrages, um vielleicht doch auf 3000 Wörter zu kommen.
Die Welt ist ein Dorf. Das Internet ist in der Welt, muss also noch kleiner sein. Robert hat ebenfalls einen Eintrag verfasst und er war eher da als ich. Aber wie man erkennen kann, ist unsere Thematik und das Fazit doch recht deckungsgleich. Bitte, Herr Anwalt, tun sie den Knüppel weg, ich habe nicht.. AUA! wofür war der denn? Ich schwöre auf..auf.. das Phänomen, dass 2 unabhängige Individuen in einer vernetzten Umwelt zum gleichen Ergebnis mit kongruenten Fazits kommen können, ohne sich zu belangen und zu verhauen!
Wenn ihr unsere Texte übersteht, dann seid ihr super. Aber es sind noch viele andere da, hier jetzt bitte ein Gewitter und ein böses Lachen (nicht Nelson, eher Graf Zahl!) denken.

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Abgelegt in (B)logisch, Kleinbloggersdorf.

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29 Reaktionen

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  1. Robert Lender sagte

    Ich bin jetzt etwas verblüfft, da wir anscheinend beide heute mit einem recht ähnlichem Thema mitgemacht haben. So ausführlich wie du bin ich nicht geworden, aber hier mal der Link: Was man über die negativen Seiten des bloggens wissen sollte

  2. Uwe sagte

    Wer jetzt böses denkt, möge vom Blitz getroffen werden ;)

    Ja, in der Tat, verblüffend
    Auch nicht schlecht, nur die negativen Seiten aufzuzählen, so schreckt man vielleicht die Leute ab, auf die man verzichten könnte (die bekannten Bösewichte und so)

    Was dagegen, wenn ich dich noch unten als “Phänomen” erwähne?

  3. Robert Lender sagte

    Nun ich wollte einfach einen “Kontrapunkt” setzen und einfach diese paar Punkte auch mal erwähnt wissen.
    Mein Fazit ist doch dann schon etwas positiver ;-)
    Welche Art von Phänomen willst du mich denn zuordnen ? ;-)
    Als ich gestern Abend mit meinem Artikel anfing, ga b es dich noch nicht auf der Liste. Nachdem ich vor rund einer halben Stunde auf die Liste sah, war ich wirklich überrascht. Auf alle Fälle schreibe ich gerade über deinen Blogeintrag und werde in meinem Blog auf dich verweisen.
    PS: An deinen Artikel komme ich sowieso nicht ran :-)

  4. Uwe sagte

    Ist auch völlig richtige finde ich, wenn man nur sagt “Bloggen ist toll und spaßig”, würde man auch lügen – Arbeit der vielfältigsten Sorte steckt dahinter, sofern man sich selbst drum kümmert
    Solang man Blogneulinge nicht verschreckt sondern nur aufklärt :)

    Hmm. Das Phänomen über den Zufall in einer großen vernetzten Welt, wo 2 unabhängige Individuen zu der selben Thematik das selbe Fazit mit einer erstaunlichen Kongruenz erschaffen vielleicht? ;)

    Gestern schon angefangen? Oha, ich hab heute Morgen (um 4 oder so?) angefangen weil ich voll in der Laune war und dann heute Nachmittag irgendwann nochmal
    Und ich schwöre: ich habe nicht abgeschaut oder mir Infos geholt! :D

    Okay, ich verweise auch mal

    Zu dem PS, och, nicht so negativ (hatten wir das nicht schon? ;) ) Ich finde, jeder Text hat was und ich Schwafler schweife gerne rum

    Aber auch so Einträge wie

    hier, http://ver-rueckt.net/?p=501 gefallen mir wunderbar, da war ich schon von der Überschrift angetan :)

  5. Robert Lender sagte

    Ich würde sagen (bzw. eher schreiben): jeder hat sein Werk geschaffen und es ist gut so :-)
    Aber um alle Fakten auf den Tisch zu bringen. Es steht zwar Samstag, 21.15 auf meinem Blogeintrag. Da habe ich ihn angefangen, über Nacht liegen gelassen und heute vormittag überarbeitet und nachmittags gebloggt und etwas später noch den Link zu einem anderen Projektteilnehmer gelegt.
    So und jetzt lassen wir es ruhen, oder :-)
    Die Idee lag wohl auf der Hand – insbesondere da so ein Artikel doch schon fehlte – ob wir jetzt ein Phänomen bilden oder nicht, das überlasse ich der Wissenschaft ;-)
    Du hast ja recht bzw. sage ich eigentlich das immer. Jedes Blog und jeder Schreibstil hat seine eigenen InteressentInnen. HaHaHa… ist kurz, locker …einfach gut – werde ich auch gleich verlinken.

  6. Uwe sagte

    Hm, was hast du während des Eintrags gegessen? Ich habe nur Wasser getrunken ;)
    Ja, die Fakten reichen, lassen wir die Anwälte im Zwinger und erfreuen uns an den Schöpfungen :)

    Fehlte er echt? Ich dachte mir “lies lieber erst nachher die Liste, bevor du im Unterbewusstsein Formulierungen übernimmt und damit jemanden ärgerst”

    Ja, ein eindeutiger Fall für die Blogwissenschaflter da draußen und den kommenden Studiengang :D

    Meine Rede!

  7. Robert Lender sagte

    Außer Kaffee waren keine Drogen dabei ;-)
    Mein Anwalt darf nicht mal aus seinem Zwinger raus ;-)
    Er fehlte – wahrscheinlich! Ich habe mir auch nicht alles durchgelesen, nur ein paar Überschriften haben mich gereizt. Mag sein, dass z.B. bei den “Blogbriefen” was zu finden ist etc.
    Als dann geruhsamen Abend.

  8. Uwe sagte

    Ich weiß nicht wie oft ich es diese Woche noch sagen darf oder muss.. baaaah, Kaffee! ;)

    Nicht? Dabei ist so schönes Wetter.. der arme Tropf

    Hm ja, mein Beitrag wurde ja auch erst heut Mittag reingestellt, habe erstmal Jan angemailt, weil mit Abgabefristen bin ich seeehr vorsichtig und besser einmal nachgefragt als einmal versagt

    Wünsche ich auch, mal gucken, was andere so schönes geschrieben haben :)

  9. Robert Lender sagte

    Ich kannte dein Blog vorher noch nicht – schon ein erster Erfolg des Schreibprojekts :-) Daher wusste ich auch nichts über deine Kaffeeabneigung ;-) Deine Einstellung(en) werde ich jetzt aber ergründen in dem ich mir mal auch ein paar andere Blogeinträge durchlese…

  10. Uwe sagte

    Du kannst meinen inneren Monolog ja lesen! Oh Gott, nein, ich bin ja im Internet! Ahhh!

    Ja, gegen Kaffee wettere ich gerne, aber ich glaube nur bei den Leuten, die über Kaffee schreiben ;)

    Schon wieder! Diesmal der Klassiker 2 Blöde 1 Gedanke ;)

  11. Robert Lender sagte

    Ha, jetzt habe ich den großen Unterschied gefunden ;-) Du vergleichst das Blog mit einem eigenen Zimmer im Internet, ich mit einem eigenen Haus ;-) Hat natürlich andere Hintergründe unsere “unterschiedliche” Betrachtungsweise.

  12. Uwe sagte

    Aber immerhin reden wir von einem Gebäude bzw dessen Inhalt – big things in common ;)

    Hm. Aber gleich Haus? Wenn ich da an Spammer denke, stelle ich mir wandelnde Werbe-Zombies vor, die mit Netzen, Honigpötten und Mauern aufgehalten werden und ausradiert werden..
    Und was sind dann die Trackbacks? “Werfen wir uns einen Ball mit einer Schnur dran zu und gucken nachher wie toll vernetzt wir alle sind und halten uns an den Händen”?

    Würde ich zeichnen können, wäre ich schon am Papier.. ;)

  13. Robert Lender sagte

    Haus deshalb, da ich mich bei einem Blog auch nicht nur um Inhalt (Wohnungseinrichtung” sondern auch um Spamabwehr, Bugfixes,… (also Dachdecken, Rohrbrüche,..) etc. kümmern muss. Also um all die Dinge die analog mein Hausverwalter macht.
    Aber Bilder sind halt nur Bilder ;-)
    Deine Bilder klingen wirklich danach gezeichnet zu werden. Leider kann ich auch nicht zeichnen.

  14. Uwe sagte

    Diese bösen Dinge sollten das Haus aber nicht tangieren sondern auf das Zimmer umgeleitet werden :D

    Ja, ich wette, irgendein Comicblogger klaut uns die Idee jetzt oder später oder hat es schon längst durch das Phänomen umgesetzt
    Man muss echt aufpassen, was man für Ideen durchsickern lässt ;)

  15. Robert Lender sagte

    Mir soll es recht sein, wenn ein guter Zeichner jetzt inspiriert wurde. Ich könnte es ja eh nicht :-)

  16. Uwe sagte

    Irgendwie bezweifle ich, dass es diesen Zufall geben wird aber okay, Wunder gibt es immer.. oft ;)
    Solang wir das Kunstwerk als erste sehen

  17. Robert Lender sagte

    Sollte ich es sehen, werde ich zuerst verwundert sein und dich dann natürlich informieren ;-)
    Aber woher so schnell einen guten Zeichner bzw. ZeichnerIn finden…
    Nun vielleicht schlägt DAS Phänomen nochmals zu…

  18. Uwe sagte

    Wir suchen die doch nicht, oder?
    Die sollen uns und die Idee suchen/finden

    Ja, vielleicht.. durch Zufall ;)

  19. Robert Lender sagte

    Natürlich nicht! Die Idee muss gefunden werden (von selbst oder über diese Seite) – sonst gilt es nicht ;-)

  20. Uwe sagte

    Zurücklehnen und Tee oder Kaffee trinken

  21. Robert Lender sagte

    Ich trinke gerade ein Glas fettarme Milch :-)
    Und über K. werde ich hier nix schreiben, da ich nun weiß, dass du das nicht magst. Außerdem trinke ich auch gerne Tee.

  22. Uwe sagte

    Och, schreib was du willst
    Noch ticke ich nicht aus beim bösen Wort mit K ;)

    Wunderbar, aber bloß nicht die Milch in den Tee oder so, bah, da wird mir ja ganz anders ;)

  23. Christa sagte

    “Ich würde sagen (bzw. eher schreiben): jeder hat sein Werk geschaffen und es ist gut so”

    klingt ja fast wie in der Bibel.
    Jetzt aber mal im Ernst: In meinem Umfeld gibt es wirklich ganz viele Menschen, die von all den Dingen hier nichts wissen, jedoch auch gerne mitmischen würden. Und für diese Menschen war mein Beitrag gedacht.

    Weil so einfach losbloggen, wie das immer geschrieben steht, is’ nicht.

    Verrückte Grüße
    Christa

  24. Robert Lender sagte

    @Christa
    Deshalb hat mir der Artikel auch gefallen und wurde auch gleich in meinem Blog erwähnt :-)

  25. Christa sagte

    Dann sag’ ich mal danke für die “Webwährung” und schau mal gleich bei dir vorbei.
    Schönen Abend noch
    Christa

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