Wozu denn auch aufregen? Es gibt eben Leute, die trinken gerne. Und es gibt Frauenbilder, deren Hirnkapazität geht über das Übergewicht an Schminke in der Fresse nicht hinaus und zieht wahrscheinlich irgendwo in die Ecken, wo die Zentrale sitzt die Vernunft und Nettigkeit steuert. Dann wird man eben beleidigt, wenn man sich nüchtern und “total ernst bei der Sache” durch die Mengen drängelt – schönen Dank auch, bitte laufe durch die richtige Gegend mit deinem Outfit und bleib betrunken an der Laterne stehen und sieh zu, dass du deine Unkosten wieder aufholst. Von den Verfechtern der modernen Androgynie braucht man nicht reden. Wirklich nicht.
Manche Leute machens richtig. Mit ner guten Pulle Wein intus kann die Welt nicht annähernd so sein, wie ich sie hier präsentiere – nicht im weitesten Sinne wahrscheinlich. Wozu auch aufregen, solange “die Veranstalter” gute, schwarze Zahlen geschrieben haben, soll mir das alles egal sein. Draußen in der Kälte, als man sich kaputtlachte, von der Security “aus dem Weg gescheucht zu werden” und man quasi noch immer im Weg stand, da fiel das passendste Wort, zu dem ich im Nachhinein gerne stehe: Partypuper. Dann ist das eben so. (Wenigstens den Versuch gestartet, gute Laune nach außen hin auszustrahlen.. nicht so wie andere, deren “Begrüßung” eigentlich schon ein Grund zum Entfernen gewesen wäre.)
Dann ist es auch so, dass man auf Versprechen à la “Du hast schon so oft [nette Dinge hier einsetzen], ich geb dir eine Cola [oder was auch immer, höhö]” von manchen in die Tonne kloppen kann. Von anderen wiederum nicht. Verrückte Welt. Und wahrscheinlich würde mich jeder für bekloppt halten, wenn eine gewisse Andeutung in Richtung “Ich hätte mir die Welt an diesem Abend für lau schön saufen können” fallen würde. Was auch immer, was auch immer; wenn man normal redet, wird einem soviel Gehör geschenkt wie dem Marktschreier, der Äpfel anbietet. Murmelt man seinen Unmut in die Welt hinaus, stürzen sich alle drauf und fragen nach, zeigen abartig viel Interesse und überhaupt. Soviel dazu. Und neee, das ist kein Rückblick. Das ist ein Entschluss, sich solche Gelegenheiten fürs kommende Mal mit einem einzigen Wort vom Leib zu halten. Vielleicht sogar eher Blut spenden als goldige Alternative? Und beim Thema Gold könnte ich schon wieder platzen vor Wut. Kommt in mein Zimmer, vom Tuten und Blasen keine Ahnung, will irgendwas einscannen… reißt den Pott mit Tee vom Schreibtisch, hinterlässt einen Teeflecken im Teppich, auf der Ablagefläche fürs Handgelenk, am Mousepad[...].. und hat es trotzdem nicht geschissen bekommen, zu scannen. Und dann noch stillschweigend in den goldenen Kompass abhauen und mir fröhlich sagen, wie toll der war. Super. Grandios, einsame Spitze und umwerfend. Wenigstens ändert sich nichts an der Tatsache, dass der Tag “nur” 24 Stunden hat. Ausnahmsweise hätten es diesmal auch weniger sein können.
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Puhh, scheint, als wäre alles zu deiner Zufriedenheit verlaufen… :gruebel:
Schlaf noch eine Nacht drüber und die Welt wird…hm, immer noch so aussehen, aber dafür wird eine neue Schlechtigkeit die beschriebenen Begebenheiten überdecken. Wenn das nicht Mut macht! :zwinker:
Das Fegefeuer der Schlechtigkeiten ist unausmachbar.
Und noch eine Nacht drüber schlafen? zZZZZzZZ.
WAS für ein Tag…armer Uwe!
Dankend ins Taschentuch schniefend