
Groundhog Day
You’re not a god. You can take my word for it; this is twelve years of Catholic school talking.
Keine thematisierte Zeitschleife überlebt sich sich selbst so charmant und setzt sich so mühelos über das eigene Sujet hinweg. Keine Coverversion vermag in der xten Wiederholung noch zu unterhalten wie das Gespann Murray & MacDowell.
People like blood sausage too, people are morons.
Und keiner Komödie möchte man das fast schon zu einfache Ende so gerne eingestehen wie Harold Ramis’ Groundhog Day. Aber ganz so einfach ist es ja auch nicht, unter besonderer Berücksichtigung des reinigenden Effekts der ewigen Wiederholung, unter dem Terror des Hier und Jetzt ohne Morgen. Das alles ist mehr als die dialoglastige Komödie mit Fratzen, Ohrfeigen und Unzulänglichkeiten; es ist in gewisser Hinsicht auch ein Stück Film über den harten Werdegang der Veränderung des Einzelnen. 6 Monate Karten in einen Hut befördern. Allein da erhält man eine Ahnung, wie „ewig“ es für einen eingefleischten Menschenhasser und Zyniker dauern kann, bis er sich ändert.

Groundhog Day
Nicht gänzlich positiv ist die Botschaft also; wo die forcierte Wiederholung als ewiges Ratespiel auf Gedeih und Verderb noch recht gut funktioniert bleibt der Wirklichkeit nur eins: mit dem Wissen zu leben, dass die Zeit etwas ist, das man nicht geschenkt oder geliehen bekommt. Nicht zu vergessen, dass das Miteinander nicht auf der Grundlage von Omnipotenz und Kalkül funktionieren kann. Zumindest nicht gänzlich. Auch das haben uns die Simpsons beigebracht.
Groundhog Day (Und täglich grüßt das Murmeltier) – IMDB
Ah, den kann man wirklich immer und immer wieder ansehen
Wenn ich Kino, Fernsehen und DVD zusammenzähle komme ich bestimmt auf eine zweistellige Zahl…
Woher nimmst du die 6 Monate bzw. gibt es irgendwo eine Aufstellung wie oft Connor den 2. Februar erlebt?
War ich damals im Kino..war ich oder war ich nicht.. warum gab es WP nicht schon 1993… sowas aber auch!
Zweistellig, oha – du kannst sicher das Lied der Lieder rückwärts singen.
Also ich habe – meine ich zumindest – aufgeschnappt, dass die beiden auf dem Bett sitzend Karten in einen Hut geschnippt haben und im Gespräch meinte er was von 5 Stunden täglich, ein halbes Jahr lang, um das „perfekt“ zu können. Und weil sie auch noch gesagt hat, dass Karten schnippen wohl das ist, womit er sich die Ewigkeit vertreibt.. da dachte ich mal einfach, dass es mindestens 6 Monate waren, womöglich noch länger, je nach Gedächtnisleistung und Leselust an der französischen Poesie
Hundertmal gesehen – und immer wieder gut
Hallo Uwe,
ein richtig Fundstück hab ich hier in den Tiefen des www gefunden. Und als Gernkinokukker scheine ich bei dir stöbernderweise auf meine Kosten zu kommen
Noch einen schönen Sonntag wünscht
Sabine
Sabine, herzlich willkommen und ein kleiner Ausruf meinerseits: UAAAAAAAAAAAR, SPINNNNNNNEEEEE!
Hundertmal? Hui, mal sehen wie oft da noch hinzukommt, wenn dich erstmal eine Zeitschleife gepackt hat
Freut mich, dass ich dir beim Stöbern ein „Dealer“ sein kann.
Auch dir einen schönen Sonntag!
Musst dich nich ekeln … ich hab sie extra sehr verkleinert
Gott sei Dank, ansonsten hätte ich deinen Gravi bei Adblock eingetragen, ganz laut geschrien und irgendwas umgeworfen, gaaanz bestimmt.