Springe zum Inhalt


Kurzfilm: Epilogue

Epilogue vermag einen eigensinnigen Stil zu besitzen, aber dieses eigene und dieser Sinn lässt sich vortrefflich auf das Leben und den ganzen Rest ausweiten; man stelle sich nur mal vor. Alles, was man erreicht hat, alles, worüber man sich letztendlich definiert ist nur ein Moment. Ein schnell brechender Moment, eine verzerrte Skulptur, vielleicht auch ein Gemälde an der Wand, das eine eigene Geschichte zu erzählen vermag. Nur was ist schon diese Geschichte, wenn nicht ein verzweifeltes, verirrtes Schlendern in einem Gebäude, das man so schnell nicht mehr verlassen wird. Zumindest nicht so, wie man es sich vorgestellt hätte. Macht was draus, bevor ihr in Farbe und Grauen an der Wand landet. Macht was draus, bevor eure Momentaufnahmen von Banausen begafft oder zerstört werden. Wenn das keine motivierend künstlerische Mahnung ist, dann weiß ich auch nicht.

Könnte natürlich auch nur ein verfluchtes Haus sein. Aber bitte, wie ordinär und oberflächlich wäre das denn?

Verwandte Artikel

Abgelegt in Netzfänge.

Tags: , , , .


2 Reaktionen

Es gilt die Netiquette.

  1. bond 23 sagte

    erinnert mich stark an den rennradfilm belleville. doch der war nicht so gruselig *lol*

  2. Uwe sagte

    Aber auch ganz schön spannend stellenweise. :)



Ein bisschen HMTL ist erlaubt