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Confessions | Let Me In | Real Steel

It's been a while..

Kokuhaku - Confessions – Gestaendnisse

Kokuhaku - Confessions – Gestaendnisse

Kokuhaku (Confessions – Geständnisse)

Unbarmherzig bis zur letzten Sekunde, bis in die kleinste Nebenrolle, bis in die letzte Zeitlupeneinstellung – so funktioniert ein Psychothriller. Aufwändig inszeniert, voller merkwürdiger, hässlicher und surreal wirkender Momente spannt Tetsuya Nakashima mehr und mehr Figuren in die Reihe der „Geständigen“ ein, aber bringt das die erhoffte Auflösung, die erhoffte Erlösung? Mitnichten. Immer wieder wird man als Zuschauer auf falsche Wege geführt, bekommt Motive serviert, die sich doch nur als Lügenkonstrukt erweisen. Tiefer und tiefer gehen die Geständnisse, tiefer und tiefer werden die menschlichen Abgründe. Und je weiter die Geschichte fortschreitet, umso schwieriger ist es, noch so etwas wie einen Sympathieträger ausfindig zu machen. Vermeintliche kriminelle Newcomer werden von Lehrerfiguren entlarvt, vermeintlich Erwachsene Vorbildfunktionen werden genüsslich in alle Einzelteile zerlegt – wenn man erst mal den Eintritt der langen Warmlaufphase bezahlt hat.. dann verhält es sich vergleichbar mit Ecos Büchern: unfassbare Welten, beschrieben mit einem unfassbaren Gespür für Zwischentöne.

Let Me In

Let Me In

Eat some now. Save some for later.

Matt Reeves Gespür für Hommagen ist es zu verdanken, dass eine wunderbar erfrischende Vorlage zu einem – für dieses Genre ja jetzt eher nicht von Vorteil – blutleeren CGI-Gehampel fernab sämtlicher Atmosphäre verkommen ist. Wo „So finster die Nacht“ mit Andeutungen und Fingerspitzengefühl punkten konnte, da poltert „Let Me In“ einfach zur Tür herein, obwohl doch niemand Einlass gewährt hat..

Fürchterlich, eigentlich habe ich ein Coca-Cola-Truck-Ende erwartet, aber da klemmt sich diese als Hommage getarnte Dreistigkeit doch wieder hinters Vorbild. Zeitverschwendung, Let the Right One In, So finster die Nacht) macht alles besser.

Real Steel - Stahlharte Gegner

Real Steel - Stahlharte Gegner

Bailey Tallet: 1200 miles for a kiss.
Charlie Kenton: Worth it. So worth it.

Hier kommt einfach alles zusammen: nervendes Kind in der eigentlichen Hauptrolle, gefallener Boxheld und Rabenvater, herzensgute Sandkastenbekanntschaft, viele zersplitterte Träume und ein großes Maß an Selbstüberschätzung und natürlich sich kaputt kloppende Roboter. Real Steel kann mit Adrenalin und Show punkten, das reicht auch völlig aus – der Rest dürfte für jeden durchschaubar genug sein.

 

 

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Jochen Malmsheimer: „Es ist nicht verkehrt wenn man ein bisschen Englisch kann“

Der großartige Jochen Malmsheimer übers Fliegen, Englisch und die hochgebildete Oma.

Könnte dem ja stundenlang zuhören.

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Diamond Hollow II

Diamond Hollow II

Diamond Hollow II

Man kennt das ja. Auf einmal befindet man sich tief unter der Erde, man trägt eine sprechende Schusswaffe mit sich rum und aus dem Off brabbelt ein verrückter Professor etwas von „hahaham hier kommst du nicht mehr raus“, bunter Wackelpudding fällt einen an, Vögel sowieso und mein momentanes Hassobjekt: eine Schnecke mit Krönchen. Ganz ganz übel. Dennoch: herrlich gelungene Fortsetzung, für die Extraportion Stress kann man auch Spielmodi wie Escape oder Boss Rush (erst freischalten) ausprobieren. Lava. Natürlich. Dieser verrückte Professor, dieser!

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